Make the Girl Dance, ja genau, das waren die Jungs die das Video mit den nackten Mädels in Paris gedreht haben, sind jetzt mit einem neuen Video zum Song „Tchiki, Tchiki, Tchiki“ am Start. Diesmal mit dabei, Sam Partaix von Antiz, der auf ganz eigene Weise durch die Straßen surft – sogar über französische Autobahnen. Was da die StVO dazu sagen würde?
Manche Skatern sind, was Klamotten angeht, ganz Pragmatiker und Tragen am Leib was sie umsonst erhalten, egal ob durch Gewinnspiele oder vom Sponsor. Andere stellen den praktischen Aspekt in den Vordergrund und denken sich, wenn ich eh den halben Tag mit auf den Boden fallen verbringe, dann brauch ich dafür nicht die neuesten Klamotten anziehen.
Dann gibt es aber auch noch welche, die nicht skaten können, wenn ihr Outfit nicht bis ins Detail abgestimmt ist und das Shirt nicht zum Kickflip Feeling passt. Klingt seltsam, kommt aber vor – und das nicht zu selten, wie sonst sollte ein Blog wie The Skartorialist zustande kommen?
Streetstyle Blogs wie z.B. The Sartorialist gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und jetzt eben auch speziell für diejenigen die statt über den Laufsteg zu marschieren, durch die Straßen rollen. Denen hat sich der Fotograf Sam Ashley angenommen und den Blog ins Leben gerufen. Ein Fashion Blog nur mit Skateboardern und Pontus ist auch schon dabei.
Larry Clark kennt man, oder? Wassup Rockers, Ken Park, Kids, na also, da klingelt’s doch. Besagter Herr Clark hat nun bald eine Fotoausstellung bei c/o berlin. Zusammen mit den Arbeiten von Rafał Milach werden ca. 200 seiner Werke dort von 25. Mai bis 12. August zu bestaunen sein. Neben den Serien „Teenage Lust“ und „Los Angeles“ sowie Videos liegt der Fokus der monografischen Ausstellung auf teilweise unveröffentlichten Collagen, in denen der Künstler Zeitungsausrisse, Briefe, Plakate und weitere Objekte miteinander kombiniert.
Larry Clark
Jugendliche Schönheit, offen gelebte Sexualität, Drogenkonsum und Gewalt – Larry Clark (geboren 1943 in Tulsa, Oklahoma) dokumentiert radikal-realistisch den Alltag amerikanischer Teenager jenseits bürgerlicher Moralvorstellungen. Von den Jugendlichen in seiner Heimatstadt Tulsa in den früheren 1960er Jahren bis zu heutigen Skatern in Los Angeles decken seine Bilder die Folgen einer dysfunktionalen Gesellschaft auf und hinterfragen die moralische Haltung und soziale Verantwortung ihrer Mitglieder. Im Gegensatz zum klassischen Fotojournalisten ist Larry Clark selbst Teil seiner fotografierten Szene, und die Porträtierten wirken eher wie Vertraute und nicht wie Beobachtete. Der Künstler verwendet eine direkte Bildsprache im Spannungsverhältnis zwischen klassischer Bildkomposition und besonderer Themenwahl, die zugleich berührt und verstört. Hier lässt Larry Clark immer wieder seine eigene Jugend aufleben – jeweils mit neuen Protagonisten. Kaum ein Fotograf hat je seine Direktheit und Intensität erreicht, und ohne Larry Clark hätte sich die Fotografie nicht vom Zwang der Objektivität befreien können.
Rafał Milach „7 Rooms“
Gala, Lena, Stas, Mira, Vasya, Sasha und Nastya leben in den Vororten von Moskau, Jekaterinenburg und Krasnojarsk. Die sieben jungen Russen erinnern sich noch an Perestroika und Glasnost sowie an den Tag, als Boris Jelzin das Weiße Haus in Moskau mit Panzern stürmte. Als russische Truppen in Georgien einfallen, haben sie dafür Verständnis. Sie sind stolz und reisen ins Ausland, aber eine eigene Wohnung können sie sich nicht leisten. Sie sind in der Phase des Übergangs steckengeblieben – zerrissen zwischen der Sehnsucht nach dem Gemeinschaftssinn alter Zeiten, dem modernen Turbokapitalismus und der Überforderung durch neue Freiheiten. In intimen Bildern porträtiert der polnische Fotograf Rafał Milach (geboren 1978 in Gliwice, Polen) mit ebenso zärtlichem wie neugierigem Blick das Leben einer Generation, die gefangen ist zwischen der Mentalität des alten Sowjetregimes und dem neuen aufstrebenden Russland der Putin-Ära.
Ausstellungen 26. Mai bis 12. August 2012
Eröffnung Freitag, den 25. Mai 2012 . 19 Uhr
Öffnungszeiten täglich . 11 bis 20 Uhr
Eintritt 10 Euro . ermäßigt 5 Euro
Veranstalter C/O Berlin
International Forum For Visual Dialogues
Ort C/O Berlin im Postfuhramt
Oranienburger Straße 35/36 . 10117 Berlin
Wer skatet der weiß, dass auf einen gestandenen Trick meist eine Vielzahl an Fehlversuchen kommt, wobei einige davon nicht immer glimpflich abgehen. Der körperliche Schmerz fährt stets mit, aber Skater nehmen das hin, ganz nach Danny Ways Motto: „You gotta pay, to play.“ Wer am härtesten eingezahlt hat, das erfahrt ihr in unserer Ausgabe #310. Die Videos dazu findet ihr hier, aber Vorsicht: Nix für schwache Nerven.
Ali Boulalas Armbruch Slam war leider nicht im (deutschen) Internetz zu finden (vielleicht besser so), aber der hier ist auch schon nicht von schlechten Eltern.
Wer weiterhin unbeschwert auf Rails gehen möchte, der sollte diesen Clip mit Stacy Lowery vielleicht besser nicht schaun.
Jereme Rogers – das Hühnchen auf der Stange.
Dass Fabio Sleiman sich hier nicht selbst in zwei Teile zerlegt hat, grenzt an ein Wunder.
Ins Flat geworfen wie ein Sack voll Steine – Heath Kirchart.
Der Slam in Flips „Sorry“ war, auch wenn nicht zu sehen, wohl um einiges härter, aber Arto Saari steckt auch in „Mindfield“ gut ein.
Brian Schaefer im Loop des Wahnsinns.
Die Quali dieses Videos ist zwar mies, aber das passt wenigstens zum Slam, denn wie Dan Pageau hier kassiert ist mega-mies.
Jake Brown: Go Big – Slam Big.
Wirklich nur was für starke Nerven, Neal Mims und seine Version von Gesichter des Todes.
Einen der härtesten Slam Parts aller Zeiten lieferte Toy Machine in „Welcome to Hell“ ab. Ed Templeton ist mit seinen lila-blauen Nüssen auch wirklich in der Hölle angekommen.
Das 411VM hat die härtesten Contest Slams gesammelt. Wer denkt dass man sich nur auf der Straße richtig Shit abholen kann, der wird hier eines besseren belehrt.
Jawollja, endlich ist es so weit und es gibt die Hall of Fame nun auch für Action Sportarten, d.h. naja, leider noch nicht so ganz. Momentan gibt es sie nur im Web, die Verhandlungen sie in die San Diego Hall of Champions einzugliedern laufen angeblich noch. Und auch die Entscheidung wer denn überhaupt aufgenommen werden soll ist noch nicht gefallen. Bis zum Ende des Jahres soll dazu noch von dir, ja genau von dir, abgestimmt werden, wer denn alles würdig ist für die Halle des Ruhms.
Hier kannst du deshalb aus einer Reihe gewichtiger Namen im Skateboarding auswählen und ihnen zu immerwährender Ehre verhelfen. Auf der Liste stehen u.a. Shaun White, Andy MacDonald, Brian Sumner, Chaz Ortiz und Steve Berra – die wahrlich Großen im Action Sport sind also versammelt. Und bei momentan 28 Facebook Likes scheint die „Actions Sports Community“ weltweit sich kaum vor Begeisterungsstürmen zurückhalten können.
Aber man soll ja nicht immer nur haten. Das Ganze hat zumindest eine gute Seite. Immerhin finden sich Jungs wie Peter Smolik, Dan Drehobl und Chris Pfanner (der allerdings irgendwie als Spanier gehandelt wird) auf der Liste und wäre es nicht zu witzig die Jungs tatsächlich einmal in einer Hall of Fame wiederzufinden? Der Gedanke eines in Bronzes gegossenen, rauchenden Mini Drehobl, in einer Vitrine neben einem Ausstellungsraum für Leichtathletik, irgendwo in einem kleinen Museum in San Diego gefällt mir – auf eine etwas seltsame Art.
Das hier sagt übrigens die Pressemitteilung:
San Diego, CA — 05/1/2012 — The World’s first official Action Sports Hall of Fame has launched in San Diego, California. In contrast to other halls of fame in mainstream sports, the 2013 inductees will be chosen through a worldwide voting campaign involving the fans.
The Action Sports Hall of Fame features the 6 most popular action sports: Surfing, Skateboarding, Snowboarding, Skiing, Motocross, and BMX/Mountain Bikes. Visitors to the website can vote for their favorite athletes, watch their videos, link to their Official Websites, Facebook and Twitter accounts, and read about them on Wikipedia.
“When we first started talking about the idea and concept development a couple years ago, we wanted to do something that hasn’t been done, which is why we are letting the world decide who gets in. In addition, many of the world’s greatest action sports athletes don’t compete, so basing our nominees on contest results alone wouldn’t make sense.” says a company spokesman.
“Obviously surfers like Kelly Slater should be inducted based on their competitive history, but what about big wave pioneers like Laird Hamilton, Dave Kalama, and Darrick Dorener? Is Kelly better, or vice versa? This type of scenario holds true throughout all the sports we spotlight, so instead of having a committee argue the case, we let the people decide.”
While the Action Sports Hall of Fame is currently web based, they are in talks with the San Diego Hall of Champions (SDHOC) to establish a physical presence in San Diego. Plans include interactive kiosks, educational videos, and memorabilia with built out displays from each sport. Bill Walton’s group San Diego Sports Innovators (SDSI) has been instrumental in helping to coordinate the proposed location and collaboration.
In addition to over 800 athlete profiles, information is provided about all things related to action sports: Action Sport Camps, Ski Areas, Moto Tracks, Helicopter Adventures, Surf Trips, Surf Resorts, and a library of other industry related events and topics. Visitors find easy access to each company’s Official Website, Facebook, Twitter, Wikipedia, and GoogleMap information.
Immer wieder schön zu sehen, dass Skateboarding für alle da ist und das selbst autistische Kids ihren Spaß daran haben und sich ausleben können.
Und ebenfalls schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die sich für solche Kids engagieren, wie die A.Skate Foundation, die ihnen das Skaten ermöglicht.

Die Sardinien Tour geht weiter, doch nicht alle Mühe ist von Erfolg gekrönt. O-Ton Hendrik Herzmann: „Heute sind wir den ganzen Tag rumgefahren und haben Spots angeschaut, die dann leider doch nicht so waren, wie wir sie uns vorgestellt hatten.“ Um trotzdem immer bereit zu sein, lockert Henne seine Finger an der Kamera gerne während der Fahrt mit etwas Photokunst.


Gut gedehnt ist eben halb gemacht, das weiß auch Mizze.

Dann noch die letzten Krümel aus der Anfahrt entfernt

Schon kann es losgehen.

Bei solch gewissenhafter Vorbereitung kommt auch der Flip Crooks per Autopilot ans Ziel.

Doch laut Henne ging es noch besser: „Nach dem wir den ganzen Tag im Auto verbracht hatten packte Filmer Max Tiemann dann noch den Trick des Tages aus. Eichhörnchen über ein Board!“
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Einmal in Fahrt legte er auch gleich noch einen Nosepick Drop hinterher.

Damit hatte er mehr als genug für einen Tag geleistet und konnte wieder auf Chill-Modus schalten. Aber ein Filmer hat ja nie wirklich Pause. Wahrscheinlich denkt Max gerade: „Wenn Mizze nochmal irgendwo Nollie Crooks macht, dann film ich den nicht Fischauge, sondern mit Stativ von einem Hausdach schräg gegenüber, das sieht bestimmt Bombe aus. Oder vielleicht doch besser Frangle? Hab ich eigentlich die Super 8 eingepackt?“

Das allerdings nicht nur Filmer, sondern auch Photographen skaten können, bewies Henne bereits auf einer früheren Tour.
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TAG 2
Wichtigste Regel auf Tour: Ohne einem ausgeprägten Frühstück geht erstmal garnichts. Die Geschmäcker sind dabei jedoch verschieden. Egal ob Espresso (Mizze), getunktes Brötchen (Mackrodt) oder Lungenbrötchen (von Cappeln), alles ist erlaubt.

Nachdem Henne dann den perfekten Spots gefunden hat, versammelt er die Mannschaft und gibt die Marschroute vor: „Ich hab hier entspannte 22 Stufen für euch aufgetan. Also ab dafür!“ Während Niklas noch zögert, freut sich Mack.

Nach einem kurzen Duell in der Mittagssonne…

…wird sich schließlich warm gefahren…

…und dann aus allen Rohren gefeuert. Michi Mackrodt legt vor…

…und Niklas Speer von Cappeln zieht hinterher.

TAG 3
Nach produktiven Tagen folgen dann aber auch mal eher durchwachsene. O-Ton Henne: „Heute ist es leider mega regnerisch und wir müssen im Hotel chillen. Dafür kann man die müden Füße regenerieren und Kraft für die hoffentlich kommenden trockenen Tage sammeln.“
Unser Lieblingsphotograph Hendrik Herzmann ist wieder auf Tour unterwegs und lässt euch an seinen Eindrücken teilhaben. Diesmal hat es ihn mit dem Planet Sports Team nach Sardinien verschlagen.
Dafür dass Mack McKelton bei angenehmen Temperaturen auf einem Skatetrip unterwegs ist, macht er einen ziemlich traurigen Eindruck. Er scheint zu sagen: „Aber Feuer gibt’s doch garnicht.“ Warum er das tun sollte? Nun, vielleicht…
…hat ihn Mizze bei Stein, Schere, Papier abgezogen und er muss nun den Spot sauber machen.
Aber kaum ist Mittagessen angerichtet, steigt die Laune wieder. Gemeinsame Mahlzeiten stärken schließlich die Gruppenbildung, so lange Michi Mackrodt jedenfalls nicht alles alleine wegfuttert, so gierig wie er auf die Einkaufstüten blickt.
Jürgen Horrwarth hat auf jeden Fall was abbekomen und kann frisch gestärkt auch gleich ein paar Tricks loswerden.
Und abends im Hotel trifft sich der moderne Mensch dann dort, wo das W-Lan am schnellsten ist.
Anlässlich seiner aktuellen Kolumne hat sich Cpt. Cracker für euch bis in die schmierigsten Untiefen des Internets begeben. Auf der Suche nach Skateboardings übertriebenstem Raketenstiefel, dem Osiris D3, verfing er sich in den beängstigendsten Darkrooms, die der Welt größtes Internetportal zu bieten hat. Mit Skateboarding hat das wenig zu tun, selbst mit herkömmlichen Schuhfetisch ist das, was sich dort an Absurditäten tummelt, kaum mehr zu beschreiben. Ihr wollt wissen welche visuellen Stinkefuß Horrorszenarien sich vor dem Cpt. aufgetan haben? Dann begebt euch knietief in den Morast des Internetwahnsinns. Aber sagt nicht wir hätten euch nicht gewarnt.
„Nein, nein, ich bin doch nur ein armer, kleiner weißer D3, völlig rein und unschuldig.“
„Gib Ruh du Schuh, dich zieh ich jetzt ordentlich durch den Schlamm bis dir die Sohle glüht!“
„Oh nein!“
„Oh doch!”
Es geht aber noch schlimmer. Das hier sieht aus, als würde jemand sein Nachtlager in lauwarmem Elefantendung suchen.
Wer sich richtig schön eingesaut hat, der muss sich natürlich auch wieder sauber machen. Entweder man wirft sich dazu besoffen früh morgens in den Weiher…
…oder man legt sich schön die schmucken Fußballstutzen an und lässt sich ein heißes Fußbad ein.
Eine weitere Spielart der D3 Fetischisten findet sich im „Food Stomping“. Besonders gut eignen sich dafür saftige Dinge, wie z.B. Mandarinen…
…aber auch für den weniger gesundheitsbewusst ausgestatteten Haushalt findet sich das passende Stück Trampelessen. Fertigpizza etwa bietet sich, frisch aus dem Backofen, ebenfalls herrlich zum drüberlatschen an. Hach, wie der warme Käse saftig in das Profil eindringt. Eine wahre Freude für jeden Genießer. Na dann Mahlzeit.
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